Eine Fassadendämmung hebt die Wohnqualität spürbar an

Die Fassadendämmung hat den Vorteil, dass sie durch die Wärmeleitfähigkeit der Materialien den Wärmeschutz des Wandaufbaustoffes verbessern (U-Wert) und die Wärmeverluste reduziert werden können.

Gedämmte Wände reduzieren die Heizkosten, da die Wärme besser im Haus bleibt, die Innenwände werden wärmer und das Schimmel Risiko minimiert sich, auch Brandschutz und Schallschutz kann durch eine gedämmte Wand je nach Material erreicht werden.

In welcher Stärke eine Fassadendämmung erfolgen sollte, bestimmt der Ermittelte U-Wert der zu dämmenden Wand, dieser Wert ist dann Entscheidend für die Dämmstoffdicke und der Wärmeleitfähigkeitsstufe des Dämmstoffes, je niedriger der U-Wert des Dämmstoff desto weniger Wärme fließt durch den Dämmstoff ab.

Die ausführliche Objektanalyse mit einer Energieberatung durch den Fachmann ist bei den Sanierungsmaßnahmen unbedingt zu empfehlen.

Im Altbau kann über die Außenwände, Fenster oder Dach sehr viel Energie verloren gehen, Durch einer gezielten Gebäudesanierung kann der Energieverbrauch eines Hauses bis zu 50% reduziert werden, mit der richtigen Planung und der Auswahl passender Wärmedämmstoffe. Die Wärmedämmung erzielt auch eine Erhöhung der Behaglichkeit und eine Wertsteigerung des Gebäudes.

Eine Außendämmung spart zwischen 10 und 20% des Energieverbrauches ein und der Wohnkomfort erhöht sich, eine isolierende Gebäudehülle kann man mit einer atmungsaktiven Kleidung vergleichen, auch diese soll vor Kälte, Hitze und Witterungseinflüssen schützen. Durch eine Fassadendämmung verbessert sich das Raumklima, die Feuchtigkeit an den Wänden wird ausgeglichen.

WDVS Dämmung

Gedämmte Wände sind auch trockene Wände, die Fähigkeit des Innenputzes wird verbessert, Wasserdampfüberschüsse der Raumluft aufzunehmen und später wieder abzugeben. Im frostigen Winter liegt die Temperatur der Innenwand nicht mehr bei 11 bis 15 Grad Celsius, sondern bei bis zu 19 Grad, auch die Schimmelgefahr durch Feuchtigkeit wird durch ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) verringert. Im Winter ist der Wärmeverlust gering und im Sommer bleiben die Räume kühler, gerade bei Hitzeperioden.

Bei der Fassadendämmung ist entscheidend, das eine fehlerfreie Anbringung des Wärmedämmverbund-Systems (WDVS) gegeben ist, durch fehlerhafte Anbringung der Dämmmaterialien, können Wärmebrücken entstehen, diese können zu Schimmel an den Innenwänden führen und reduzieren den Energiesparerfolg. Wärmebrücken an sind Stellen, wo die Wärme an Bauteilen eines Gebäudes, wo die Wärme schneller nach außen entweicht als an anderen Stellen. Wärmebrücken gibt es auch häufig im Anschluss von der Decke zur Wand, bei den Fensterstürzen und Fensterlaibungen, bei Balkone oder Rolladenkästen.

Die Sanierungsarbeiten vorhandener Gebäude mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS), können Wärmebrücken die schon vorher vorhanden sind, deutlich verringert werden, ein Beispiel ist in der Außenwand eine aufliegende Betondecke, die wie ein Wärmeleiter wirkt, die kann mit einem WDVS abgedeckt werden.

Das Wärmedämmverbundsystem(WDVS) besteht aus verschiedenen Materialien die von außen auf die Fassade angebracht werden, in unterschiedlichen Stärken. Das Wärmedämmverbund-System besteht im Wesentlichen aus der auf einer Fassade außenseitig angebrachten verputzten Wärmedämmung. Das Wärmedämm-Material wird in Form von Platten oder Lamellen durch kleben und/oder Dübeln auf dem bestehenden tragenden Untergrund, z.B. Ziegel, Kalksandstein, oder Beton, befestigt und mit einer armierenden Schicht, Gewebe und Außenputz versehen.

 

WDVS spart Energie, aber nicht jede Wärmedämmung eignet sich für jeden Anwendungsfall!

Die geplante Wärmedämmung sollte auf die jeweilige Konstruktion des Gebäudes und dem bauphysikalischen Zustand der Fassade abgestimmt werden. Nicht jedes Material der Wärmedämmung eignet sich für jede Fassade. Das Anbringen einer Wärmedämmung, kann aus unterschiedlichen Systemen bestehen, wie z.b. Wärmedämmverbundsystem (WDVS), Wärmedämmputzsysteme, hinterlüftete Vorhangfassade oder einer Kerndämmung.

Eine Kerndämmung ist preiswert, schnell auszuführen und effektiv

 

In einem Altbau finden wir je nach Baujahr zweischaliges Mauerwerk (auch Hohlschichtmauerwerk genannt). Hier bietet sich als Dämmmethode eine Einblasdämmung an, die preiswert, effektiv und schnell ausgeführt ist. Die Amortisierung der Kosten ist nach kurzer Zeit erreicht. Für eine Einblasdämmung gibt es verschiedene Materialien, welche auf das jeweilige Gebäude nach einer Objektanalyse des Hohlraumes abgestimmt werden müssen.

Bei einer Kerndämmung wird die jeweilige Luftschicht zwischen dem Mauerwerk mit dem entsprechenden Dämmmaterial verfüllt. Voraussetzung für alle eingesetzten Dämmmaterialien ist, dass sie keine Feuchtigkeit aufnehmen. Da es dort unterschiedliche Luftschichten gibt, sollte ein Fachmann genau prüfen, welches Material geeignet ist und ob der Hohlraum durchgehend ist. Da kommt ein Endoskop zum Einsatz, denn es muss auch auf Mörtelreste an den Mauerschalen sowie im Sockelbereich auf Bauschutt geachtet werden.

Bei Klinkerfassaden ist auf den Zustand der Mörtelfugen und auf Durchfeuchtung des Mauerwerks zu achten. Bei dem zweischaligem Mauerwerk mit Luftschicht, war der Gedanke, dass ein Verblendmauerwerk zwar vor Regen schützt, aber bei Schlagregen die äußere Mauerwand durchfeuchtet. Die Funktion der Luftschicht sollte die Innenwand trocken halten und eindringende Feuchtigkeit abtrocknen. Diese Wandaufbauten wurden besonders in Norddeutschen Regenreichen Regionen bis zu den siebziger Jahren oft gebaut, bei noch älteren Baujahren findet man auch bei Putzfassaden die Hohlschicht.

Bei einer Kerndämmung sind viele Faktoren zu berücksichtigen

Eine wichtige Voraussetzung für das Verfüllen der Hohlschicht mit Dämmstoff ist, das dieser Feuchtigkeitsresistent ist und eine gute Wärmeleitgruppe hat, da es verschiedene breiten der Luftschicht gibt und der U Wert danach berechnet wird. Die Thermischen Eigenschaften der Dämmstoffe sind bei der nachträglichen Hohlraumverfüllung zu beachten, da es bei der KFW auch Förderung für Einzelmaßnahmen gibt und dort geregelt ist, welcher Dämmstoff mit welcher Wärmeleitgruppe gefördert wird. Der erreichbare U-Wert bei einer Hohlraumdämmung ergiebt sich aus der Breite des Hohlraumes und der Wärmeleitfähigkeit des Materials.

Bei einer Putzfassade muss man darauf achten, ob die Fassade nicht mit einem diffusionsdichten Anstrich versehen ist. Wenn das der Fall ist, muss der Anstrich entfernt werden und durch einen diffusionsoffenen Anstrich ersetzt werden. Wenn eine Dämmmaßnahme an einer Außenwand durchgeführt wird, verändern sich die bisherigen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen und die Innenseite des Mauerwerks wird bei Außen- oder Hohlwanddämmung wärmer. Der Taupunkt verschiebt sich weiter nach außen, es sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen und ein angenehmes Klima entsteht.

Wegen der vielen Vor. und Nachteile bei den verschiedenen Systemen, ist eine gründliche Objektanalyse mit einer Energieberatung vom Fachmann zu empfehlen.

Dachschrägen-Dämmung

Wenn Regen oder Schnee vom Wind unter die Dachfläche geweht werden kann und in die Dachkonstruktion eindringen kann, so ist eine Neueindeckung des alten Daches zu empfehlen, dann kann eine Aufsparrenndämmung von außen durchgeführt werden.

Dachschräge gedämmt mit Hinterlüftung

Wenn das Dach noch funktionsfähig ist, kann in vielen Fällen von innen gedämmt werden. Es kann eine Zwischensparrenndämmung und/ oder eine Untersparrenndämmung montiert werden. Bei älteren Dächern fehlt unter der Dachfläche auch schon mal die Unterspannbahn, die zählte bei der Errichtung des Daches, noch nicht zu den anerkannten Regeln der Technik. Bei diesen Dächern kommt es auch zu unregelmäßigen Dachsparren, es wurden teilweise Rundhölzer mit verschiedenen Durchmesser verbaut, die Sparren wurden mit verschiedenen Abständen zueinander und auch schief gesetzt, dadurch ergeben sich unregelmäßige Hohlräume zwischen den Sparren, auch Gefächer genannt, was das Befüllen mit einem Dämmmaterial und das Abdichten erschwert. Ohne eine Unterspannbahn, können sie bei einem alten Dach mit einer Zwischensparrenndämmung arbeiten, wenn Hohlräume bleiben, die das Zirkulieren von Luft, zwischen der Dämmschicht und den Dachlatten ermöglichen und die eindringende Feuchtigkeit entweichen lässt. Diese Hohlräume bedeuten jedoch, dass die Sparren nicht vollständig mit dem Dämmstoff ausgefüllt werden können, dadurch wird die Dämmwirkung natürlich gemindert.

Gerade im Altbau sollten für die Dachdämmung Fachleute eine genaue Analyse durchführen, dort sind Unregelmäßigkeiten des Altbaudaches vorhanden, die der Fachmann Schritt für Schritt angehen und fachmännisch planen kann, um dann die baulichen Handgriffe von Spezialisten ausführen zu lassen, die sich mit dem Dach auskennen und bei auftretenden Besonderheiten eine Lösung haben.

Innendämmungen können heute mit den Kenntnissen in der Bauphysik von Fachleuten geplant und ausgeführt werden

Eine Innendämmung die in Folge einer Altbausanierung geplant ist, sollte in der Ausführung gewissenhaft ausgeführt werden, gerade in den Anschluss Bereichen aller Bauteile, muss auf Luftdichtheit geachtet werden und das keine Hohlräume im Bereich der Dämmung entstehen. Die zu dämmende Wand muss trocken sein für die Dämmung, es sollte im Vorfeld die Feuchtigkeitsbelastung der zu dämmenden Wand untersucht werden, so kann dann eine eventuelle Feuchtigkeit Reduzierung zu den vorgesehenen Maßnahmen vorgenommen werden. Die Innendämmung sollte auf das bestehende Außenmauerwerk und den bauphysikalischen Zustand dieses Mauerwerk abgestimmt sein, es eignet sich nicht jede Wärmedämmung für jedes Gebäude.

Es kann bei allen Innendämmungen ein unvermeidbarer Anteil von Wärmebrücken in Folge von einbindender Innenwände und Decken entstehen, diese Schwachstellen können minimiert werden, indem an den angrenzenden Decken und Wänden entlang der Anschlüsse an die Innendämmung mit Dämmstreifen oder Dämmkeilen gearbeitet wird. In den Fensterleibungen entstehen auch oft Temperaturunterschiede, wenn eine Dämmung der Wände ansteht, sei es eine Außendämmung, eine Kerndämmung oder eine Innendämmung, für die Fensterleibungen gibt es auch schon spezielle Materialien.

Wenn nur eine Innendämmung vorgesehen ist und es keine andere Möglichkeit zur Dämmung der Wände gibt, ist aus energetischer Sicht eine Innendämmung besser als keine Dämmung, um Schäden durch Feuchtigkeit vorzubeugen, ist die Materialauswahl ( Diffusionsfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit, Brandschutz, Feuchtigkeit resistentes Material) und der sorgfältigen Planung und Ausführung eine Fachfirma hinzu zu ziehen sinnvoll.

Dämmung der obersten Geschossdecke

Die Wärmedämmung von Decken wirkt sich vor allem in Räumen der Obergeschosse mit nicht gedämmten Decken zum ungeheizten Dachboden aus. Es entstehen unnötige Heizkosten. Wenn der Wärmeschutz mehr als 20% des jeweiligen Bereiches von Decken verbessert oder saniert werden soll, greift auch bei Altbauten die Energieeinsparverordnung. Bei Altbauten werden Wärmedurchgangskoeffizienten einzelner Bauteile vorgegeben. Die Anforderungen für solche Bauteile, wenn sie erstmals eingebaut, ersetzt oder erneuert werden.

Bei der Altbausanierung gilt, bei Änderungen einzelner Decken (Fußböden) sollten bei der Durchführung die Maximalwerte von Wärmedurchgangskoeffizienten eingehalten werden. Ausnahmen für Altbauten sind in der EnEV geregelt: Für Denkmal geschützte Häuser oder sonstige erhaltenswerte Gebäude.

Eine zu dämmende Geschossdecke

Für Decken unter nicht ausgebauten Dachräumen kann die Wärmedämmung als Zwischensparrenndämmung ausgeführt werden. Damit ist ihre Dämmschicht wegen der Konstruktionshöhe begrenzt, die Anforderung gilt als erfüllt, wenn die nach der Regel der Technik bestmögliche Stärke der Dämmschicht eingebaut worden ist.

Kann oder soll das Dach nicht ausgebaut werden, bietet sich die Dämmung der Obersten Geschossdecke an. Obergeschossdecken bestehen z.b. aus Holzbalken, Ziegel- oder Bimshohlsteinen mit Lehm-, Sand oder Schlacke Schüttungen. Es gibt auch Stahlbetondecken, meistens nicht gedämmt. Auch beim Spitzboden fehlt oft Wärmeschutz. Die nachträgliche Dämmung ist Kostengünstig, da sie einfach auszuführen ist, bei einem Einfamilienhaus sinkt dadurch der Energieverbrauch oftmals schon um 10 bis 20% und mit der Dämmung reduziert sich auch die sommerliche Überhitzung vom Dachraum.

Die Dämmstärke ist mit 20 – 25 cm zu empfehlen, je nach Wärmeleitfähigkeit der Materialien, die EnEV fordert bei ohnehin anstehenden großflächigen Instandsetzungsarbeiten einen U- Wert von 0,24 W (m²K). Für Dachböden gibt es eine Nachrüstpflicht mit diesen Anforderungen, sie gilt jedoch nicht für selbst nutzende Eigentümer mit bis zu einer weiteren Wohnung im Haus. Der Eigentümer einer Immobilie kann mit einer Dachbodendämmung einfach und Kostengünstig Dämmen.

Dämmstoffe gibt es aus verschiedenen Materialien, z.b. mit Zellulose WLG 040, das ist nicht nur der Wirtschaftlichste, sondern auch der Dämmstoff mit der besten Wärmespeicherkapazität, für Geschossdecken, die auch einen guten sommerlichen Hitzeschutz erreichen sollen, Ideal.

Supearl EPS WLG 033 Dämmstoff ist ein Granulat mit hoher Fließfähigkeit, es kommt dort zum Einsatz, wo alter Faserdämmstoff in den Hohlräumen bleibt, so wird lückenlose Dämmung gewährleistet.

In vielen Gebäuden mit Steildachkonstruktionen befinden sich mangelhaft gedämmte Beton- oder Holzdecken als Abschluss zum unbeheizten Dachboden, da diese Dachböden oft nur als Abstellraum oder in Mehrfamilienhäuser zum Wäsche trocknen genutzt werden, müssen sie nicht geheizt werden. Eine aufwändige Dämmung der Dachschrägen und der Giebelwand entfällt! Damit der Boden weiterhin genutzt werden kann und die Dämmung bei zukünftiger Dacherneuerung geschützt bleibt, sollte diese möglichst begehbar sein. Die Lösung  kann das Dämmhülsen System sein, die begehbare effektive Dämmung für die oberste Geschossdecke.

Auf druckfesten Dämmhülsen werden OSB- oder zementgebundene Spanplatten so miteinander verbunden, dass eine stabile Oberfläche entsteht. Die Dämmung unter den Platten erfolgt mit Zellulose- oder Mineralwolle Dämmstoff effizient und Fugenlos im Einblasverfahren, Wärmebrücken, wie bei konventionellen Holzbalkenkonstruktionen gibt es beim Dämmhülsen System nicht, die Tragkraft der Hülsenkonstruktion beträgt ca. 1,5 t/m² gedämmter Fläche, da sich mit diesem System auch hohe Dämmstärken sehr günstig realisieren lassen, empfehlen wir die Ausführung im nachhaltigen Passivhausstandart, dann sind 30 und 40 cm Dämmhöhe die wirtschaftlichste Lösung.

Eine Innendämmung ist eine Alternative zur Dämmung der Außenwand

Sie wird meist dort eingesetzt, wo die Fassade von außen das Erscheinungsbild erhalten bleiben muss, wie bei Denkmalschutz, Fachwerkhäuser oder wo nur einzelne Wohneinheiten gedämmt werden sollen. Bau-physikalisch ist eine Innendämmung problematisch, aber auch als eine Alternative zu sehen, wenn es keine anderen Lösungen gibt. Es gibt mittlerweile Produkte und Systemaufbauten, als energetische Notlösung.

Bei einer von innen angebrachten Dämmung können Wärmebrücken die z.b. durch einbindende Bauteile entstanden sind, nicht verringert werden, es kann auch die Gefahr der Kondenswasserbildung zwischen Außenwand und Innendämmung durch Temperatur Unterschiede entstehen.

Innendämmungen können heute mit den Kenntnissen in der Bauphysik von Fachleuten geplant und ausgeführt werden

Eine Innendämmung die in Folge einer Altbausanierung geplant ist, sollte in der Ausführung gewissenhaft ausgeführt werden, gerade in den Anschluss Bereichen aller Bauteile, muss auf Luftdichtheit geachtet werden und das keine Hohlräume im Bereich der Dämmung entstehen. Die zu dämmende Wand muss trocken sein für die Dämmung, es sollte im Vorfeld die Feuchtigkeitsbelastung der zu dämmenden Wand untersucht werden, so kann dann eine eventuelle Feuchtigkeit Reduzierung zu den vorgesehenen Maßnahmen vorgenommen werden. Die Innendämmung sollte auf das bestehende Außenmauerwerk und den bauphysikalischen Zustand dieses Mauerwerk abgestimmt sein, es eignet sich nicht jede Wärmedämmung für jedes Gebäude.

Es kann bei allen Innendämmungen ein unvermeidbarer Anteil von Wärmebrücken in Folge von einbindender Innenwände und Decken

Innendämmung

entstehen, diese Schwachstellen können minimiert werden, indem an den angrenzenden Decken und Wänden entlang der Anschlüsse an die Innendämmung mit Dämmstreifen oder Dämmkeilen gearbeitet wird. In den Fensterleibungen entstehen auch oft Temperaturunterschiede, wenn eine Dämmung der Wände ansteht, sei es eine Außendämmung, eine Kerndämmung oder eine Innendämmung, für die Fensterleibungen gibt es auch schon spezielle Materialien.

Wenn nur eine Innendämmung vorgesehen ist und es keine andere Möglichkeit zur Dämmung der Wände gibt, ist aus energetischer Sicht eine Innendämmung besser als keine Dämmung, um Schäden durch Feuchtigkeit vorzubeugen, ist die Materialauswahl ( Diffusionsfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit, Brandschutz, Feuchtigkeit resistentes Material) und der sorgfältigen Planung und Ausführung eine Fachfirma hinzu zu ziehen sinnvoll.

Flachdachdämmung mit Einblastechnik

Flachdachdämmung mit Einblastechnik
 

Tausende Flachdächer werden Jahr für Jahr auf ihre Dichtigkeit hin geprüft und wo nötig wird die Dachpappe ausgebessert. Ob im darunter liegenden Hohlraum ausreichend oder überhaupt eine Dämmung vorhanden ist, wird selten überprüft. Wo dies geplant ist, ist die wirksame, nachträgliche Dämmung eines Flachdaches zeitgleich kostengünstig zu realisieren. Die Einblasdämmung ist bei Flachdächern von Mehrfamilienhäusern, bei Hochhäusern, aber auch beim Bungalow schnell mit mobiler Dämmtechnik und fast ohne Belastung für die Bewohner durchgeführt. Zur Revitalisierung alter, zur Optimierung der Wärmewirksamkeit durch eine zusätzliche Dämmung von 20cm/WLG 040, nach EnEv, oder 28 cm nach KFW und zur lückenlosen Hohlraumverfüllung wurde die Einblastechnik entwickelt. Traditionell unbedenklich, wirtschaftlich und wärmewirksam sind Einblasdämmstoffe wie Zellulose oder Mineralwolle. An einem Tag können bis zu 400 qm Fläche recht günstig ( zwischen 20 und 30 €/qm) gedämmt werden. Durch die professionelle Zusammenarbeit zwischen Dachdecker- und Dämmhandwerk wird die Dichtigkeit und damit auch die lange, stabile Dämmwirkung gewährleistet. Nach Vorgaben qualifizierter Experten für die Verarbeitung von Dämmstoff für die Einblasdämmung, wird vom Dachdecker das Dach fachmännisch geöffnet und nach dem Einbringen des Dämmstoffes wieder dicht verschlossen. Manchmal kann auch über seitliche Verblendungen oder andere Dachöffnungen gearbeitet werden. Die Sicherheit gegen spätere Feuchtigkeitseinträge sind ausreichend überlappende Abdichtungen und genügend Platz für die Querverlüftung. Der Dämmstoff wird stets trocken und immer in trockene Gefache/ Flächen eingeblasen. So einfach geht eine wärmewirksame, lückenlose Dämmung des Flachdaches

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